Über uns

Der Bund der Familienverbände e. V. (BdF) wurde am 21./22.05.1960 auf der Tagung der Familienverbände auf Initiative von Dr. Walther Lampe (1894 – 1985) im Hamelner „Rattenkrug“ gegründet. Ziel war und ist bis heute den Austausch zwischen den familienpflegerischen Organisationen der Familienarchive, Familienverbände und Familienstiftungen zu fördern und zu organisieren. Unser Ziel ist die Förderung und die Sicherung von Forschungsergebnissen, um diese für die Nachwelt, durch Zusammenarbeit mit dem verschiedensten Administrationen und genealogischen Institutionen, wie z.B. mit dem  Institut für Personengeschichte in Bensheim,  bzw. durch Publikationen in der Fachpresse, zugänglich zu machen.

Die Mitglieder des BdF sind daran interessiert, ein möglichst großes Netzwerk von familien-kundlichen und familienpflegerischen Einrichtungen zu bilden. Der Bund der Familienverbände widmet sich neben der Familiengeschichtsforschung, sowie der Familienpflege, auch der gesamtgesellschaftlichen Diskussion „Familie und Gesellschaft“.

Die Arbeit des BdF richtet sich an all diejenigen, die bereits einen Familienverband, ein Familienarchiv o.ä. errichtet haben, oder sich bei dieser Absicht Unterstützung wünschen. Es ist unser Ziel, einen Gründungsboom derartiger Vereinigungen anzuschieben. Wir glauben, dass diese ein optimales Mittel für die Familien im 21. Jahrhundert darstellen. Im BdF haben sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten Familien organisiert, die eigene Familienverbände, -archive oder -stiftungen unterhalten, die teilweise bereits über 100 Jahre alt sind. Über die Arbeit des Bundes der Familienverbände berichten wir in unserer Mitgliederzeitschrift „Blätter für Familienkunde und Familienpflege“, die seit 1965 (mit Unterbrechung zwischen 2007 und 2017) erscheint. An eine Neuauflage für 2018 wird gearbeitet.

Für uns sind Erforschung und Dokumentation von Familiengeschichte ein wichtiger Beitrag für Familiensinn und Familienbewusstsein als Voraussetzung aktiver Familien. Wir wollen als Bund der Familienverbände neue Impulse für die Familienkunde in Deutschland insgesamt geben. Eine wichtige Initiative, die wir als Dachverband der Familienpflege mit dem Motto „… gelebter Familiensinn!“ bereits unternommen haben, ist der 2007 in Münster ausgerufene Tag der Familien-Geschichte (siehe dort).

Der Bund der Familienverbände e. V. (BdF) ist heute eine traditionsreiche Dachorganisation, der sich unterschiedliche familienpflegerische Organisationen anschließen können. Hierzu zählen u.a. Familienarchive (FA), Familienverbände (FV) in der Gestalt von Namensträgerverbänden (NV), Sippenverbänden (SV), Geschlechterverbänden (GV)
und Familienstiftungen (FSt). Der BdF  versteht sich als Dachverband genealogisch-familienpflegerischer Einrichtungen in Deutschland und darüber hinaus. Eine Mitgliedschaft ist an keine Rechtsform ihrer Organisation gebunden, so dass auch nicht eingetragene Vereine Mitglied werden können. Das gesellschaftliche Engagement „Familie und Gesellschaft“ stellt im Vergleich zu anderen Vereinigungen in Deutschland eine Besonderheit mit Alleinstellungsmerkmal dar.

Der BdF ist parteipolitisch und konfessionell ungebunden und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Ziele.

Hier zum Download die BdF-Satzung